David Vest – Roadhouse Revelation

Das ist ein absolut ausgelassenes und gutes Album eines Keyboard-Meisters aus Kanada. In manchen Teilen bluesig, manchmal jazzig, voll von donnernden und treibenden Barrelhouse-Piano-Klängen und dem entsprechenden Flair ist das eine echte Offenbarung.
 

Bis auf zwei wurden die anderen der elf Stücke hier von Vest geschrieben. Und die Arrangements umfassen Vest an Keyboards, Piano und Orgel. Überall wird er dabei einfühlsam von Gary Kendall am Bass, Mike Fitzpatrick an den Percussion und Teddy Leonard an der Gitarre begleitet. Letzter fügt einige ausgesprochen verlockend leckere Licks zu dem Mix hinzu. Vasts Stimme bringt das ganze Material hier angenehm, leicht und wenn nötig mit gehörigem Pep rüber.

Von den ersten Akkorden des Openers „Freight Train Rolling“ – ein spannendes Stück von fein rollendem Juke-Joint-Piano – bis zum sanfteren Schlussstück „Pretty Things For Anne“ ist „Roadhouse Revelation“ getragen von Feeling und Stil gleichermaßen. Ein sehr feines Werk, bei dem Du immer wieder auf die Wiederholungstaste drücken wirst. (Cordova Bay Records: CBR 1182)
 

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